Nebenwirkungen Homöopathischer Mittel

Da die Arzneimittel sehr stark verdünnt sind, gelten sie als nebenwirkungsfrei, können aber trotzdem unbeabsichtigte Nebenwirkungen haben.

Beispielsweise bei schweren Krankheiten wie Krebs nimmt der Patient den Tod in Kauf, wenn er sich ausschließlich homöopathisch behandeln lässt. Denn eine homöopathische Behandlung kann die schulmedizinische allenfalls unterstützen und begleiten, niemals ersetzten.

Während der Behandlung kann es auch zu allergischen Reaktionen gegen einen Inhaltsstoff bzw. den Trägerstoff (z.B. Laktose) kommen.

Es kann auch zu einer vorübergehenden Verstärkung der Symptome, der sogenannten homöopathischen Verschlimmerung, auch Erstverschlimmerung, kommen.

Bei Potenzstufen bis D6 können unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten, weil noch geringe Stoffmengen enthalten sind.
So können z.B. Quecksilber, Arsen oder Brechnuss (Pflanze, die Strychnin-Alkaloide enthält) Vergiftungen hervorrufen.