FAQ Homöopathie Seite 1
Homöopathische Mittel sollen keine Strahlen ausgesetzt werden. Wie verhält es sich am Flughafen bei der Gepäckkontrolle?
Hier empfiehlt es sich, einen röntgenstrahlenundurchlässigen Behälter zu verwenden.
In jedem Fotofachgeschäft gibt es Filmprotektoren, die sich ideal dafür eigenen.
Was steckt hinter Homöopathie?
Hintergrund der Homöopathie ist die Bedeutung von Ähnlichkeitsbeziehungen zwischen Menschen.
Während einer homöopathischen Arzneimittelprüfung zeigen bis dahin gesunde Menschen charakteristische Befindungsveränderungen. Diese Beobachtungen dokumentieren und bestätigen, neben Hahnemanns Forschungen, die vielen Generationen von Homöopathen. So entstand im Laufe der Jahre umfangreiches Wissen über unterscheidbare biopsychische Reaktionsmuster von Menschen im Bezug auf Gesundheit und Krankheit. Ein Homöopath erkennt an seinem Patienten ein bestimmtes Muster und verabreicht das dementsprechende homöopathische Mittel. Die homöopathische Wirksamkeit der homöopathischen Arzneien ist streng an Hahnemanns Behandlungssystem gebunden, in dem alle Elemente zueinander passen müssen.
Gibt es für psychiatrische Patienten etwas, was bei homöopathischen Behandlungen besonders zu berücksichtigen ist?
Homöopathische Unterstützungen für psychiatrische Patienten sollten unbedingt von einem wissenschaftlich interessierten Psychiater begleitet werden. Er ist in der Lage, den individuellen Selbstheilungsprozess besser zu beurteilen, da der Bereich der Psychiatrie den schwierigsten Teil der Medizin darstellt.
Was versteht man unter einer homöopathischen Erstverschlimmerung?
Nach der ersten Einnahme von homöopathischen Arzneien kommt es häufig zu einer Verstärkung der Symptome, z.B. Fibererhöhung, ein Schmerz, Juckreiz. Diese Verschlechterung des Zustandes ist ein Zeichen für das Wirken der Arznei und dafür, dass es sich um die richtige Arznei handelt.
Diese Reaktion bedeutet, dass die körpereigene Abwehr aktiviert ist und sich mit der Krankheit auseinander setzt, um sie zu heilen. Diese Erstverschlimmerungen dauern in der Regel nicht lange, sollten aber auch nicht so stark sein, dass sie den Patienten all zu sehr belasten. Bei akuten Krankheiten dauern die Erstverschlimmerungen ein paar Stunden bis einen Tag, bei chronischen Erkrankungen ein paar Tage bis höchstens zwei Wochen. Wichtig ist es jedoch, zwischen der Erstverschlimmerung und der Verschlechterung zu unterscheiden Die Symptome verändern sich bei einer Verschlechterung in Richtung Zentrum, d.h. der Schmerz wandert z.B. vom Hals in die Brust. Bei einer Erstverschlimmerung werden für einen kurzen Zeitraum die bestehenden Beschwerden schlimmer.
Ist Homöopathie schädlich?
Homöopathische Mittel haben keine Nebenwirkungen, so wie es bei anderen Medikamenten oft der Fall ist. Auch Vergiftungen sind weitestgehend ausgeschlossen, da homöopathische Mittel in höheren Potenzen keine materiellen Substanzen mehr enthalten. Hinzu kommt, dass homöopathische Mittel selten eingenommen werden und erst dann wiederholt werden, wenn die vorherige Wirkung abgeklungen ist. Vor jeder solchen Wiederholung klärt der Homöopath, ob der Patient das Mittel wirklich noch benötigt. So wird verhindert, dass der Patient Arzneien bekommt, die er eigentlich nicht benötigt. Nach der Einnahme kann es allerdings sein, dass der Patient für einen gewissen Zeitraum Symptome entwickelt, dies ist die sog. Arzneimittelprüfung. Sie ist nicht gefährlich, höchstens unangenehm und klingt nach der Mittelwirkung wieder ab.
Wie wirkt Homöopathie?
Ziel der Homöopathie ist es, die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren oder zu verbessern. Geschieht dies, ist der menschliche Körper von sich aus in der Lage, krankheitsauslösende Ursachen zu überwinden und zur Gesundheit zurück zu kehren. Zeitgleich lernt der Mensch gegen zukünftige Einflüsse besser gewappnet zu sein, d.h. er immunisiert sich. Die Homöopathie ist eine Therapie, die den Menschen stärkt und ihn in eine bessere Verfassung versetzt als es vor der Krankheit der Fall war.
Homöopathie macht also im wahrsten Sinne des Wortes den Menschen gesund.
Warum sollte auf Kaffee während der homöopathischen Behandlung verzichtet werden?
Kaffee beeinträchtigt sowohl die Stärke als auch die Dauer der Wirkung homöopathischer Mittel. Homöopathische Mittel wie Phosphourus oder Lycopodium werden durch Kaffee antidotiert, d.h. neutralisiert, wirkungslos.
Warum sind homöopathische Behandlungen so zeitintensiv?
Der Homöopath möchte über den Patienten möglichst alle Informationen in Erfahrung bringen.
Er durchleuchtet sämtliche Bereiche, also Körper und Seele, um aufgrund seiner Ausbildung die wichtigsten Merkmale des Patienten zu erkennen. Nur so ist er in der Lage, das richtige homöopathische Arzneimittel zu finden. Die Diagnose allein reicht in der Homöopathie nicht aus, um die beste Behandlung für den Patienten zu finden. Krankheiten verlaufen trotz gleicher Diagnose sehr unterschiedlich, daher braucht es seine Zeit, bis alle Symptome in Erfahrung gebracht werden können. Entsprechend umfangreicher und zeitaufwendiger sind die Behandlungszeiträume.