Dosierung und Darreichung Homöopathischer Mittel

Homöopathische Mittel gibt es in Form von Tropfen (Dilutionen), Tabletten und mit homöopathischen Mitteln getränkte Kügelchen aus Zucker, den sog. Globuli.

Einige Homöopathen empfehlen bei der Einnahme von Lösungen, einen Löffel aus Holz oder Plastik zu verwenden und auf einen metallischen Löffel zu verzichten, da dieser mit vermeintlichen „Erinnerungseigenschaften“ die Wirkung der Flüssigkeiten beeinflussen könnte.

Dilutionen können pur oder mit Wasser verdünnt eingenommen werden.
In der Regel reichen fünf Tropen aus.

Die Globuli werden mit einem Gewichtsverhältnis 1:100 mit den Tropfen des gewünschten Potenzgrades benetzt. Fünf Globuli sind die häufigste Einnahmegröße.

Tabletten bestehen aus einer Mischung des arzneilichen Rohstoffes und Milchzucker, aus der Lactosetabletten gepresst werden. Eine Tablette ist hierbei die ideale Einnahmegröße.

Für akute Notfallsituationen gibt es auch homöopathische Injektionen, deren Inhaltstoffe mit „Aqua ad injectionem“ oder isotonischer Kochsalzlösung potenziert wurden.

Ferner gibt es noch Zäpfchen, Salben und Kapseln.

Homöopathische Arzneien werden am Besten unter die Zunge geträufelt bzw. unter der Zunge aufgelöst.
Die Arzneien sollen eine Minute im Mund behalten werden, ohne sie zu schlucken.
Dies verbessert die Resorption über die Mundschleimhaut. Werden homöopathische Mittel sofort nach dem Auftreten der ersten Symptome eingenommen, erreicht man das beste Ergebnis.
Besonders wirksam sind homöopathische Hochpotenzen.

Geht aus dem Rezept die Darreichungsform nicht hervor, wird ein Arzneimittel als Dilution abgegeben.