Die Arzneimittelherstellung – Potenzierung

Die homöopathischen Arzneien werden nur in wenigen seltenen Fällen in ihrem Urzustand verwendet, sondern eher durch Potenzierung aufbereitet.

Der Arzneistoff wird in vielen Schritten verdünnt und kräftig in einem bestimmten Rhythmus geschüttelt.
Je nach Verhältnis der Verdünnung entstehen D-Potenzen oder C-Potenzen.

Als Verdünnung wird Alkohol, Alkohol-Wasser-Mischungen oder Milchzucker verwendet.

Die D-Potenzen (D = Dezimal) sind die am weitesten verbreitete Dosierung in Deutschland.
Hierbei wird ein Tropfen der Urtinktur mit 9 Tropfen Alkohol verdünnt und verschüttelt.
Diese Verbindung wird D1 genannt. Nimmt man von D1 wieder einen Tropfen und verschüttelt ihn mit 9 Tropfen Alkohol, erhält man D2. Dieser Vorgang lässt sich bis zu D1000 fortsetzen.

Bei den C-Potenzen (C0=Centesimal) wird je ein Tropfen mit 99 Tropfen Alkohol vermischt.

Neben diesen beiden Potenzen gibt es noch die Q- und K-Potenzen